Zeitschrift supervision

Die aktuellen Ausgaben

New Work - Just puzzle it!

In diesem Heft erwarten Sie grundsätzliche Aussagen, überraschende Einblicke, echte Beispiele und kritische Positionen rund um "New Work".
Praktiker_innen, Entrepreneure, Gewerkschafter_innen und Wissenschaftler_innen stellen ihre Erfahrungen und Analysen für einen spannenden Diskurs zur Verfügung.
Aber was haben wir uns dabei gedacht? Seitdem Arbeit organisiert wird, also eigentlich schon immer, gibt es Menschen, die darüber nachdenken, wie sie besser organisiert werden kann. Die Menschen, die nicht an diesen Verbesserungen arbeiten, haben früher oder später das Nachsehen. Und das is heute so aktuell wie nie. Die einen begründen dies mit den Notwendigkeiten, die durch Globalisierung, Digitalisierung und Sättigung der klassischen Märkte bedingt sind. Die anderen stellen die Bedürfnisse und die Beteiligungswünsche des modernen Menschen in den Fokus ihrer Begründungen - aufgeklärt, qualifiziert und unabhängig. Versuche, diese beiden Welten zusammenzubringen, könnten on "New Work Konzepten" enden. Eine dritte Bewegung begründet ihre Konzepte mit einer fundamentalen Kapitalismuskritiker und der Notwendigkeit, der Wachstums- und Ressourcenverbrauchslogik neue Modelle des Arbeitens und Wirtschaftens entgegenzusetzen.
Wir haben uns in der Szene umgeschaut, eine Vielzahl interessanter Ansätze und Konzepte gefunden, tolle Leute und Überzeugungstäter aufgespürt und dabei festgestellt: Es gibt New Work, aber es gibt nicht One New Work. Das Feld ist weit und bunt. Ungleichzeitigkeiten, Enthusiasmen und Ernüchterung, Neues und Wiederentdecktes prägen die Suchbewegungen.

Das finden Sie in der supervision 2.2019 - kaufen oder abonnieren lohnt sich für alle, die Anstöße für "anderes" Arbeiten und Wirtschaften suchen.

 

#wirsindimnetz
Online-Supervision und Coaching

Aus dem Editorial: "Falls Sie jünger als 30 Jahre sind, werden Sie sich ein Leben ohne Internet und Smartphone kaum vorstellen können. Die Älteren unter uns haben dagegen die teilweise erheblichen gesellschaftlichen Veränderungen miterlebt, die die digitale Revolution mit sich bringt, von den Anfängen des World Wide Web in den frühen neunziger Jahren bis hin zu einem US-Präsidenten, der mehrmals täglich twittert. ... Supervision (...) ist davon in zweierlei Hinsicht betroffen: Zum einen geht es um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf der Klientenseite. Die Digitalisierung verändert Organisationen. ... Zum anderen verändert sich die Beratungslandschaft und das Beratungsangebot. Neue technische Möglichkeiten und ein verändertes Nutzerverhalten eröffnen neue Wege, miteinander in Kontakt zu treten und Beratungsprozesse zu  gestalten." Hier können Sie die supervision 1.2019 kaufen oder abonnieren 😁, noch ganz oldschool in Papierversion zum Anfassen - ich liebe das.

 

Grenzverkehr
Zugänge und Ausschlüsse in Gruppen und Organisationen

"Wer wird aufgenommen, wer gehört dazu, wer fällt raus oder wird ausgeschlossen? Gruppen und Organisationen entwickeln Unterscheidungsmerkmale und bestimmen, wer passt, wer nicht und wer nur ein bisschen. Was als passend gilt, entzieht sich zu guten Teilen der bewussten Steuerung. Das macht es schwer die viel beschworene "Diversity" in der Arbeitswelt zu realisieren. Drinnen zählen "Stallgeruch" und "Chemie", denn die Ähnlichkeit verspricht Harmonie und Zusammenhalt. Das Andere, das Ungleiche wird gerne nach Außen transportiert oder auf die projiziert, von denen man sich abgrenzt. Der Umgang mit anderen ist anstrengend." Karl Schattenhofer, Thomas Vogel und Ronny Jahn im Editorial in der spannenden supervision 4.2018, die vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in der Welt fast tagesaktuell ist.

 

Tabu

"Das wir aufgrund der zahlreichen aufgehobenen Tabus in einer tabufreien Zeit und Gesellschaft leben, dürfte kaum jemand ernsthaft behaupten. Tabus haben Konjunktur! Tabus und Tabuisierungen sind aktuelle Phänomene in unserer Gesellschaft." Hartmut Kraft in der supervision 2.2018. Ein mutiger Blick lohnt sich! Und ein Abonnement der Zeitschrift muss kein Tabu sein ...

 

Nachfolge ...
... wer zu spät regelt, den bestraft das Leben!

Das Thema dieses Heftes drängt sich auff, begegnet es uns als Supervisoren doch in mehrfacher Hinsicht. Wir sind in Beratungen mit dem Thema der Nachfolge konfrontiert, wenn Menschen aus ihren Funktionen ausscheiden oder entlassen werden und andere ihnen nachfolgen. Die unterschiedlichen Prozesse und ihre Folgen und ihre Folgen sind dann häufig Thema in laufenden Beratungen wie auch Anlass für neue Beratungen.
Gesellschaftliche und wirtschaftlich ist das Thema der Nachfolge von zunehmender und großer Bedeutung. Stichworte sind hier Demografie und Fachkräftemangel - auch Beratungsthemen, wenn Arbeit neu und/oder anders verteilt werden muss, weil kein Nachfolger_innen gefunden werden - sowie die Unternehmensnachfolge selbst, überwiegend im Mittelstand, aber auch in anderen Unternehmensformen über alle Branchen hinweg.
Hier sind wir supervisorisch gefordert, Unternehmen, Organisationen und Menschen - nicht selten ganze Familien - dabei zu unterstützen, diese komplexen und anspruchsvollen Prozesse gut zu bewältigen. In der Regel keine Selbstläufer und häufig vom Nichtgelingen bedroht, mit allen unguten Folgen für die Organisationen und beteiligten Personen. Mehr dazu finden Sie in der supervision 1.2018
                              


Arbeit und Gesundheit?
Fragen Sie Ihren Coach oder Supervisor.

Gesundheit boomt: kaum ein Lebensbereich, der davon unberührt ist. Die Gesundheitswirtschaft ist ein Konjunkturmotor, der in den vergangenen Jahren schneller gewachsen ist als die Gesamtwirtschaft. Auf dem Arbeitsmarkt verzeichnen die sozialen Dienstleistungen in den letzten Jahren die größten Zuwächse und liegen aktuell bei 10 Millionen Beschäftigten. Und schließlich ist Gesundheit auch ein politisches und volkswirtschaftliches Thema. Schon lange beschäftigt Industriegesellschaften die Frage, wie die Ausgaben für Gesundheit begrenzt werden können. Kein Wunder also, dass das Thema Gesundheit auch vor Organisationen nicht haltmacht. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind durch den Gesetzgeber angehalten, in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen die Entstehung von Krankheiten zu vermeiden und die Gesundheit zu fördern. 
Und kein Wunder, dass Gesundheit ein ständiges Thema in Beratungen ist ... denken Sie an Krankenstand, BGM, ... supervision 4.2017 versucht , Ihnen einen Überblick über die Themenvielfalt zu geben, die derzeit mit gesundheitsrelevanten Fragen in Organisationen und Beratungen verbunden sind.

 

It's about how!
Strategie

Was hat Supervision mit Strategie zu tun?
In diesem Heft werden Beiträge zu Zugängen, Methoden und Instrumenten der Strategiearbeit veröffentlicht und sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven genähert. Ganz besonders spannend ist dabei der Bezug zur Frage, welchen Stellenwert das Strategiethema vor dem Hintergrund völlig unberechenbar gewordener wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen hat. Und kann Supervision einen Beitrag leisten, Orientierung zu geben, der Unsicherheit immer wieder ein Stück Sicherheit durch Aufklärung abzuringen? Oder hat am Ende Karl Valentin recht, wenn er sagt: "Früher war auch die Zukunft besser."? supervision 3.2017

 

Ziemlich beste Freundinnen?
Soziale Arbeit und Supervision

Wie verhalten sich Soziale Arbeit und Supervision zueinander? Wir schlagen "Ziemlich beste Freundinnen?" (in Anlehnung an den Filmtitel der Regisseure Oliver Nakache und Éric Toledano aus dem Jahr 2011) vor. Denn damit wäre jedenfalls die Ambivalenz im Verhältnis zwischen Sozialer Arbeit und Supervision angesprochen, vor der in diesem Heft mancherorts die Rede sein wird.
Die verwendeten Sprachbilder geben einen Eindruck über die Bedeutung, die die Soziale Arbeit für die Supervision in der Vergangenheit hatte und bislang noch hat. Gegenwärtig belegt die Tatsache, dass 60% der DGSv-Supervisor_innen (auch) in der Sozialen Arbeit tätig sind (vgl. Beitrag von Herbert Effinger in diesem Heft), den fachlich und wirtschaftlich hohen Stellenwert der Sozialen Arbeit für die Supervision. Und welchen Stellenwert hat die Supervision für die Soziale Arbeit heute? Insofern schien es uns 2017 an der Zeit, aktuelle Einblicke in die Lage der Sozialen Arbeit und das Verhältnis der beiden Professionen zueinander zu geben. supervision 2.2017

 

Schwierige Operationen
Organisation und 
Psychoanalyse

Psychoanalytisch fundierte Beratung in Organisationen und von Organisationen nimmt latente Dynamiken in den Blick, fragt nach deren Nutzen wie nach deren Kosten. Sie setzt da an, wo sich gute Vorsätze an der Praxis brechen. Sie trainiert nicht und stellt nicht das x-te Gelingensmodell vor. Vielmehr macht sie besprechbar und bearbeitbar, was besprochen und bearbeitet werden muss, um Nebenkriegsschauplätze zu verlassen und sich wieder auf die Sache der Organisation zu fokussieren - sei dies Autos zu bauen, Software zu entwickeln, Kranke zu heilen oder Schüler zu unterrichten. supervision 1.2017  

 

4.0

Die Debatte um Industrie und Arbeit 4.0 prägt die aktuelle arbeitsweltliche Wirklichkeit zu einem erheblichen Teil. Als berufsbezogene Beraterinnen und Berater sollte sie uns daher der Sache nach interessieren. Ob wir gegenwärtig tatsächlich die vierte industrielle Revolution erleben oder nicht, wird letztlich die Zukunft zeigen. Ungeachtet dessen machen die Überlegungen in diesem Heft deutlich, Industrie und Arbeit 4.0 werden interessante und lohende Beratungsblässe zur folge haben. supervision 4.2016

Utopien

Gegenwärtig sind wir Zeugen und Beteiligte einer Renaissance dessen, was Ernst Bloch „konkrete Utopien“ genannt hat. Es gibt viele konkrete bürgerschaftliche wie auch alternativ wirtschaftliche Initiativen von Menschen, die das Hier und Jetzt mit den großen Themen der Menschheit gerade im 21. Jahrhundert – Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Partizipation – zu verbinden suchen und hierbei die ökonomische, ökologische, politische und soziale Dimension des eigenen Tuns im Blick haben. supervision 3.2016

Wohin soll das Führen?

Neue Anforderungen an Führungskräfte und ihre Berater/innen? Führung scheint wieder gefragt zu sein, nicht nur als Thema für ein Heft, auch im betrieblichen Alltag. In unsicheren Umwelten, in denen sich Organisationen heute behaupten müssen, ist Führung gefragt. supervision 2.2016

Das Fremde

Dass die Bundesrepublik eine Einwanderungsgesellschaft geworden ist, steht außer Zweifel. Aber wir wissen noch nicht, was das eigentlich bedeutet. Wie wird sich das Leben in unserer Gesellschaft verändern? Was können wir tun, um den zivilisatorischen Kitt in unseres Gemeinwesens zu stärken? Hier könnten wir uns an dem Ökonomen John Maynard Keynes orientieren, für den die materielle Teilhabe das zentrale Instrument der Integration breiter Schichten in die Gesellschaft war, die auch zu einer Loyalität gegenüber den demokratischen Grundwerten führen wird.  supervision 4.2015/1.2016

Zugehörigkeit

Die Frage nach der Zugehörigkeit, besser nach Zugehörigkeiten, formiert sich gegenwärtig als zeitdiagnostischer Kernbegriff. Unübersehbar sind die Kontexte, in denen es um Zugehörigkeit, insbesondere um schwindende Zugehörigkeit geht: prekäre Arbeitsverhältnisse, Migration, Flucht und Vertreibung … In diesem Heft geht es um die Zugehörigkeit zu Organisationen und um die neuen Formen des “psychologischen Vertrages”, bei dem die Einzelnen immer wieder nachweisen müssen, dass sie mit ihrer Leistungsbeitrag die Zugehörigkeit verdient haben … supervision 2.2015